Wechselbad der Gefühle in Belgien

Jubel am Samstag, Enttäuschung am Sonntag – Philipp Frommenwiler blickt auf ein gemischtes Wochenende in Spa-Francorchamps zurück. Nach einem Sieg im ersten Rennen wurde dem Kreuzlinger der Podesterfolg in Lauf zwei aberkannt.

Das zweite Rennen der International GT Open wurde für Philipp Frommenwiler und Emil Frey Racing zum Auf und Ab der Gefühle. Nach einer schwierigen Anfangsphase auf dem belgischen Traditionskurs setzte starker Regen ein. Frommenwilers Teamkollege, der Spanier Albert Costa, verlor bei den widrigen Bedingungen die Kontrolle über seinen Lexus RC-F GT3 und büsste wegen eines Ausrutschers wichtige Zeit ein.

Die Chance auf ein Top-Ergebnis schien dahin, doch der Emil Frey-Pilot startete in der Endphase des Rennens eine eindrucksvolle Aufholjagd. Mit Bravur überholte Costa einen Gegner nach dem anderen und überquerte die Ziellinie als Dritter. Weil die Rennleitung sein Überholmanöver im Kampf um Rang drei jedoch als zu hart einstufte, wurden er und Frommenwiler nach dem Rennen mit einer 20-Sekunden-Strafe belegt. „Ich sehe die Schuld für die Kollision an dieser Stelle nicht bei uns“, erklärt der Motorsportler aus Kreuzlingen. „Für mich war es ein Rennunfall, doch wir müssen die Entscheidung der Rennleitung akzeptieren.“

Trotz allem darf Philipp Frommenwiler mit seiner Leistung in Spa-Francorchamps zufrieden sein. Im Samstagsrennen sicherte sich der Thurgauer souverän den Sieg. Zum zweiten Mal nach dem Auftakt in Portugal konnte er sich die volle Punkteanzahl auf sein Konto gutschreiben.

Die Läufe fünf und sechs der International GT Open werden vom 10. bis 11. Juni in Le Castellet ausgetragen. Der Circuit Paul Ricard im Süden Frankreichs ist Veranstaltungssort für das dritte Rennwochenende der Saison.

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