Philipp erkämpft sich Top-10-Platzierung in Monza

Beim letzten Europa-Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup liess sich Philipp Frommenwiler nicht aus der Ruhe bringen. Vom 13. Platz gestartet, behielt der Kreuzlinger Nerven und trotzte auf seinem Weg nach vorn allen Hindernissen. Am Ende wurde seine beeindruckende Aufholjagd mit dem neunten Platz belohnt.

Nachdem der Motor im Qualifying Probleme bereitet hatte, musste Frommenwiler sein Rennen aus dem hinteren Feld in Angriff nehmen. Mit neuer Antriebseinheit startete der Fach Auto Tech-Pilot zum Angriff auf die Konkurrenz und konnte direkt Boden gutmachen. Trotz mehrerer Safety-Car-Phasen und liegengebliebener Fahrzeuge liess sich der Schweizer nicht aus der Ruhe bringen und setzte seine Aufholjagd unbeirrt fort. Die Hartnäckigkeit zahlte sich aus, denn am Ende konnte er seinen Wagen auf Position neun über die Ziellinie bringen.

„Dank des neuen Motors hatte ich mehr Leistung und erwischte einen sehr guten Start. Ich konnte direkt zu Beginn einen Platz gewinnen. In der ersten Runde konnte ich ebenfalls nochmal nachlegen und einen weiteren Konkurrenten überholen,“ resümiert Frommenwiler. „Schlussendlich können wir mit dem Ergebniss zufrieden sein, denn wir haben heute das Maximum herausgeholt. Ein grosser Dank geht an mein Team, welches bis spät in die Nacht gearbeitet und sich dieses Resultat mehr als verdient hat!“

Durch die sieben Punkte in Monza kann Philipp Frommenwiler seinen achten Tabellenrang weiter festigen. Vom 21. bis 23. Oktober geht es für den 27-Jährigen zum Saisonfinale nach Austin im US-Bundesstaat Texas. Während regulär immer nur ein Rennen pro Wochenende ausgetragen wird, dürfen die Supercup-Piloten beim Jahresabschluss zweimal an den Start.

„Das Finale in Texas wird nochmal etwas ganz Besonderes“, freut sich Frommenwiler. „Durch das zusätzliche Rennen können wir weitere Punkte holen und haben so die Chance, die Meisterschaft auf einem guten Platz abzuschliessen. Mit Austin verbinde ich gute Erinnerungen. So habe ich beispielsweise 2014 hier mein erstes Rennen für Fach Auto Tech im Supercup bestritten.“

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