Starke Leistung in Spa bleibt unbelohnt

Die 70. Auflage der 24 Stunden von Spa verlief für Philipp Frommenwiler anders als erhofft. Nach konstant guter Leistung der gesamten Mannschaft von Aust Motorsport beendete ein Unfall sechs Stunden vor Rennende alle Hoffnungen auf die Zielankunft.

Für Philipp Frommenwiler bildete der Langstreckenklassiker in den Ardennen die Premiere am Steuer eines Audi R8 LMS GT3: „Es war eine tolle Erfahrung, auf dem Audi fahren zu dürfen, besonders bei einem so prestigeträchtigen Rennen wie den 24 Stunden von Spa. Mein besonderer Dank gilt Frank Aust und Audi für das top vorbereitete Auto.“

Von Platz fünf in der Klasse gelang es Startfahrer Frommenwiler, mehrere Positionen zu gewinnen. Doch bereits nach wenigen Rennstunden zwang ein Problem das Team zu einem unplanmässigen Reparaturstopp, der den Audi mit der Startnummer 111 bis auf die 54. Gesamtposition zurückwarf.

Mit einer fehlerfreien Leistung und schnellen Rundenzeiten kämpften sich der Kreuzlinger und seine Teamkollegen Nikolaj Rogivue, Loris Hezemans und Tobias Dauenhauer in der Nacht bis auf den vierten Rang in der Klasse zurück. Im letzten Viertel wurde jedoch ein Teamkollege in eine Kollision mit zwei weiteren Konkurrenten verwickelt. Der Unfall beendete das Rennen der Mannschaft vorzeitig.

„Ich bin natürlich enttäuscht, dass wir das Auto abstellen mussten“, resümierte Frommenwiler. „Wir haben uns nach der Reparatur in eine gute Position zurückgekämpft und hatten die Chance, aufs Podium zu fahren. Aber das ist Motorsport, da kann so ein Unfall immer passieren.“

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