Zweimal in die Punkte in der Lausitz

Das vorletzte Gastspiel des ADAC GT Masters 2020 auf dem Lausitzring war aufgrund wechselnder Wetterverhältnisse und kalter Temperaturen alles andere als einfach. Mit den Plätzen sieben und 14 konnten Philipp Frommenwiler und das DLV-Team Schütz Motorsport dennoch doppelt punkten.

„Unsere Formkurve geht wieder nach oben“, kommentiert Frommenwiler das Wochenende in der Lausitz. „Vom Red Bull Ring mussten wir noch ohne Zähler abreisen. Jetzt konnten wir in beiden Läufen punkten. Natürlich war das Ergebnis am Samstag recht glücklich, doch so läuft es im Motorsport manchmal. Wir müssen uns jetzt auf das Positive konzentrieren und daran beim Finale anknüpfen.“

Bereits im Qualifying machte Frommenwiler mit Rang elf deutlich, dass das Schütz Motorsport-Duo wieder um die Top-Positionen kämpfen will. In der Startphase lief es jedoch zunächst etwas holprig: Der Mercedes-AMG #36 fiel im Gedränge bis auf Platz 21 zurück. Doch anstatt aufzugeben, legte der Kreuzlinger eine Extraportion Kampfgeist an den Tag und eroberte etliche Positionen zurück. Auf Rang zwölf liegend, übergab er an Teamkollege Marvin Dienst, der weiter Boden gutmachte und schlussendlich als Siebter die Ziellinie überquerte.

Damit sammelte das Mercedes-AMG-Team neun Punkte für die Meisterschaft. Im Samstagslauf hatten Frommenwiler und Dienst mit Rang 14 bereits zwei Zähler gesichert. „Über die beiden Punkte können wir uns durchaus freuen“, so der 31-Jährige weiter. „Unsere Strategie, auf Slicks zu starten, ging am Samstag leider absolut nicht auf. Doch wir sind zumindest, anders als viele Konkurrenten, straffrei durch das Rennen gekommen – das hat uns am Ende sehr in die Karten gespielt.“

Eine letzte Station steht noch im Kalender des ADAC GT Masters: die Motorsport Arena Oschersleben. Vom 6. bis 8. November wird auf dem Kurs nahe Magdeburg das Finale der „Liga der Supersportwagen“ ausgetragen.

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